Warum 16 Euro Leben retten können…

Als ich meine sieben Sachen für Barcelona packte, dachte ich natürlich an bequeme Schuhe. Dumme Nuss wie ich bin, meinte ich, dass Ballerinas schon ausreichen würden – schließlich latsch ich mit denen auch öfters quer durch Wien und hatte nie Probleme … und dann kam Spanien.
Am ersten Tag war es ja noch ganz angenehm. Meine High Stiefel hatte ich getrost zu Hause in Zuzus Obhut gelassen, was sollte mir dann schon großartig passieren. Nun ja, quer durch Wien laufen für zwei oder drei Stunden dürften mit Ballerinas kein Problem sein, aber nach schätzungsweise sechs Stunden lehnten sie sich doch tatsächlich gegen meine Füße auf – aber WIE!! Sie zettelten einen regelrechten Krieg an, in dem sie keine Gefangenen nahmen …

Natürlich dokumentierte meiner Einer brav die Qual (siehe Bild). Ich muss zugeben, es sah schlimm aus… und es fühlte sich genau so an!! Abgesehen davon, dass meine mittlere Zehe am linken Fuss sowieso seit einer durchtanzten Nacht (in 10 cm hohen Absätzen – ehrlich, kein Scherz) vor einem Monat (!) taub war, aber das ist eine andere Geschichte, taten mir zumindest alle anderen höllisch weh.

Stur wie wir aber sind, gingen wir dennoch mindestens dreimal bei einem gewissen Geschäft vorbei, das erlösende Turnschuhe verkaufte… Wie konnten mir das meine geliebten Treter nur antun!

Am dritten Tag hatte meine Wenigkeit dann endlich die Schnauze voll, bzw. die Füße so wund, dass ich mich in besagten Shop begab und – zugegebenermaßen qualitativ minderwertig, aber dennoch sooo unheimlich bequeme – Sneaker leistete, dass mich der Preis spöttisch anlächelte, ja gar auslachte.

Tja, was soll ich sagen. Frauen müssen manchmal einfach Schmerzen haben, um zu erkennen, wie leicht man sie im Endeffekt doch beseitigen kann … mit 16 Euro …

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