Der PeKo-Test ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte Studie, die rein auf persönlichen Erfahrungen von Petra & Konny beruhen und sollte daher als relativ ernst zu nehmende Auswahlhilfe für andere Kletternullprofis genutzt werden.

Leider steckt dieses Prüfverfahren immer noch in den Kinderschuhen (Kletterschuhe sind verdammt eng) und kann zur Zeit nur drei Kletterhallen dem Siegel „mehr oder minder erfolgreich getestet“ vorweisen… Folgend finden sie die erste Bewertung:

Kletterhalle in Wien 22 (Erzherzog-Karl-Straße)

Verdienten ersten Platz belegt die lautstärkentolerante Halle in der Nähe von Stadlau:

  • Location, Location, Location…
    Neben einem generellen riesigen Parkplatz, der seinem geliebten Vehikel zu jeder Zeit ein gemütliches Plätzchen bietet, haben Personen mit Namen „Petra“ so gut wie immer einen VIP-Parkplatz direkt vor der Haustür (Bis heute konnten wir nicht nicht herausfinden, warum gerade diese bevorzugt werden…).
  • Öffnungszeiten für Spätkraxler…
    Nachtwandler – wie meine Wenigkeit – haben einen wortwörtlichen Hang zum Spätklettern. Die Möglichkeit bis einer Stunde vor Mitternacht in luftiger Höhe gemütlich hin und her zu pendeln hat seinen Reiz und kann in aller Ruhe ausgelebt werden.
  • Hoch hinauf wollen Sie alle…
    Liegt die Sicherung in guten Händen, sollte einem Sturz aus maximal 16 (gefühlten 100)Metern nichts im Wege stehen. Die Pumpe geht ab wie „Luzi“, man bekommt einen Minivorgeschmack auf Bungeejumping und der Kaffeebedarf ist aus unerfindlichen Gründen in Sekundenschnelle gedeckt. Gratis bekommt man sogar Souvenirs in Form von hübschen länglichen blauen Flecken und genügend Schürfwunden zum Herzeigen mit.
  • Kaffee? Ich sch(w)enk mal rüber…
    Stellt man es mit einer lauten Klappe geschickt an, so können gewisse Personen bei Routen, die halbwegs nahe an der Cafe entlanglaufen, bereits während der Kletterphase nicht nur nach einem koffeeinhaltigen Heißgetränk lechzen, sondern auch gleich bestellen. (Vorsicht: Multitaskingfähigkeit muss vorhanden sein)

    Da die Cafeteria im „1. Plateau“ liegt, kraxelt man sozusagen an belustigten Zuschauern als auch bereits bekannten Kellnerinnen vorbei. Ein wehmütiger Blick reicht und die nette Dame hinter der Theke bereitet schon mal zwei Melange mit Keks und Kandisin vor… Servicewüste – von wegen!

    Fortgeschrittene können auch im oberen Abschnitt der Route elegant versuchen, direkt auf besagte Plattform zu schwingen. Dies erfordert jedoch viel Übung; meine Wenigkeit wird in etwa einem halben Jahr soweit sein.

  • Ja hallo, du auch hier…
    Das PeKo-Team nimmt an, dass durch oben erwähnte Punkte bereits mehrere Kletterfreunde diese Halle als Lieblingstreffpunkt nutzen. Durch diesen Umstand steht einer Kombination von Wänden besteigen und spontanem Klassentreffen nichts im Wege.
  • Erste Hilfe an jeder Ecke…
    Besonders Anfängern oder fortgeschrittenen Konnys kann es durchaus passieren, dass Hilfe beim „Seil geben“ (zum Abseilen) wegen heimtückischer Knoten schnell vorhanden sein sollte. Es sei denn man möchte seinen Kletterpartner die nächste halbe Stunde auf zehn Meter Höhe in einem ungemütlichen (wenn möglich auch verdrehten) Gurt hängen lassen.

    Die Hilfsbereitschaft anderer Wandbezwinger ist grenzenlos… manche können sogar ohne Übertreibung mit „Lebensretter“ betitelt werden.

  • Was brauchst du…
    … sie haben alles. Angefangen von bequemen ausgelatschen Kletterschuhen, die sich durch die mehrmalige Vermietung bereits an einen Univeralfuß angepasst haben, stellen sie auch Klettergurte, Karabiner & CO zum kleinen Preis stets zur Verfügung.

    Kleiner Tipp bei Kletterschuhen: Auch wenn Profis sagen „der Schuh muss sitzen wie eine zweite Haut“ – eine Konny sagt „eine zweite Haut lässt aber zu, dass man die Zehen nicht wie ein Ferkelschwänzchen einkringeln muss(!)“.

    Kurz: Leiht euch Latschen aus, die mind. zwei Nummern größer sind. Eure Zehen werden es euch danken!!

  • Wo gehts hier zum Raucherstopp…
    Da ein Mitglied der PeKo-Teams leider immer noch zu den qualmeden Stinkern gehört, wird auch dieser „Vorteil“ angeführt. Natürlich ist es nicht gestattet seinen Klimmstengel in der offenen Cafeteria mitten in der Halle zu vernichten.

    Selbst wenn es erlaubt wäre, wäre es mit offen stehendem Mund schwer an der Zigarette zu ziehen, da die Wand mit extremen Überhang für die advanced Profis zum Staunen einlädt und man, ob man will oder nicht, gezwungenermaßen zum Stalker wird.

    Rauchmöglichkeit gibt es aber trotzdem: Direkt eine Tür weiter in der erfrischenden Kälte, welche einem gleich neue Motivation zum Raucherstopp bietet.

Weitere Punkte folgen in Kürze…

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